Meine 3 Mauren habe ich seit 8 Jahren. Sie waren ca. 4 cm groß, als ich sie gekauft habe. 3 Winter lang hatte ich sie im Kühlschrank, wie üblicherweise beraten, überwintert. Vor Wintereinbruch des 4. Winters konnte ich einen nicht mehr im Freigehege auftreiben, und entsprechend schliefen nur 2 im Kühlschrank. Da auch “Ferrari” im Frühjahr wieder aus seinem Loch kroch, nach einem sehr strengen Winter bis -19°C, baute ich das erste Winterquartier im Erdhügel des Freigeheges, natürlich mit Isolation und nagersicher verschlossen. Kühlschrankthema abgeschlossen.
Letzten Winter mass ich die Temperatur im Winterhaus mit einem MinMax-Thermometer mit Hinblick auf den Bau eines grösseren Quartiers. Ergebnis: Tiefsttemperatur -6°C, allerdings nicht ersichtlich über welchen Zeitraum. Zumindest der Fischteich war permanent von Mitte November bis Ende März zugefroren und schneebedeckt, wie auch das Schildiquartier.
Überall zu lesen ist, dass Mauren frostgeschützt überwintern müssten. Liege ich denn falsch, wenn ich das neue, grössere Winterquartier in gleicher Art draussen baue?
Tags: Freigehege, Kühlschrank, Thermometer, Winterhaus, Winterquartier

Juli 17, 2010 um 14:41
Die Mauren können auch draußen überwintern. Dies stellt kein Problem dar. Die Schildis graben sich – je nach Frost – in frostfreie Tiefe in die Erde ein. Sie erreichen dabei eine Tiefe bis zu 30 cm oder mehr.